Infobrief April 2014

Wie innere Ruhe und Gelassenheit gelingen kann.

Ein wichtiges Thema für mich, und ich hoffe auch für Dich. In unserer heutigen Welt, die so schnelllebig und immer vielfältiger wird, tat es mir ganz besonders gut, mich zu entschleunigen und auch dafür zu sorgen, dass meine Gefühle nicht immer, wieder,  aufgepeitscht werden.

Es war bei mir ein längerer Prozess, der sich absolut gelohnt hat. Besonders auch in der  Hinsicht, frei zu werden von der Einnahme von Neuroleptika. Man kann durchaus Einfluss nehmen auf den eigenen Gehirnstoffwechsel, wenn man, statt die Medikamente zu erhöhen, lieber die Nebenwirkungen reduziert durch eine geringere Einnahme.

Früher war ich nie dort, wo ich gerade war. Ich beschäftigte mich mit dem was vorher war, oder mit dem, was kommen wird. Ich war nicht bei mir und spürte keinen inneren Halt, lief davon oder hetzte den Dingen hinterher.

Halt!!! So wollte ich nicht weiter machen und es hätte mich evtl. auch in die nächste Krise gestürzt und ich wollte nicht wieder in die Klinik.

Ich kaufte mir Bücher über Entspannungstechniken, über Achtsamkeit und Wachsamkeit, ich recherchierte im Internet und bis heute hat mich dieses  Thema nicht losgelassen, weil es mir zu meiner Gesundung verhilft. Die Übungen anzuwenden, auch zu meditieren, es bereichert mein Leben ungemein. Ich bin sicher, ohne diese erlernten Werkzeuge, ja ich nenne sie Seelen-Werkzeuge, wäre ich längst wieder in der Klinik gelandet.

Es gibt so viele Bücher, es steht darüber so viel im Internet, fast manchmal zu viel. Die Auswahl ist so groß und jeder kann sein "Ding", seine Seele-Werkzeuge selber finden. Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass mir manchmal das richtige Buch in die Hände gefallen ist, das, was mich weiterbrachte und auch zu meinem Weg gehörte. Dass ich im Internet genau die richtige Info fand, den richtigen Klick tat, um an die wichtige Information zu kommen. Ja, mein Leben kam in den Fluss und von anderen Menschen bekam ich die Bestätigung, dass sich viele Möglichkeiten wie von selbst ergeben, wenn man in seinem (im englischen heißt es) “Flow” ist. Das Leben macht es dann so! Die neuen Möglichkeiten fallen einem quasi vor die Füße. Ist das nicht super?

Welch tolle Möglichkeiten taten sich auf. Ich bin heute sehr dankbar, dass es so gekommen ist und ich wieder mein Leben sehr geniessen kann. Wer mich länger kennt, der weiß auch um meinen langen Leidensweg.


Klar habe ich heute meine Herausforderungen, ich nenne sie auch gerne meine Wachstums-Chancen. Sicher, ich komme auch für kurz Zeit unter Leidensdruck, aber eben nur kurzzeitig, weil durch die erlernte Achtsamkeit, ich es schnell merke und gegensteuern kann.

Warum ich dies schreibe, um Mut zu machen und Wege raus zu finden aus seinem eigenen Dilemma, den ureigensten Wege zu finden, der für Dich der Richtige ist, finde Deinen eigenen Wohlfühlweg, rufe ich Dir zu.

Es gibt so viele Wege, wie es Menschen gibt, gut......, meiner ging zu mentalen Übungen und Veränderung meiner falschen geistigen Einstellungen. Man kann aber auch durchs Schreiben, durchs Malen, durch die Musik usw. usw.. zu sich selbst finden. Möglichkeiten gibt es reichlich.

 
Und noch den Gelassenheitsspruch:

Gott gebe mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,
den Mut, die Dinge zu ändern die ich ändern kann,
und die Weisheit, dass eine von dem Anderen zu unterscheiden.


Sachen zum Lachen

Zwei Frauen gehen saufen. Auf dem Weg nach Hause müssen sie mal, aber weit und breit ist kein WC zu sehen. Nur ein Friedhof. Sie gehen hinter einen Grabstein, haben aber nichts zum abwischen dabei. Die 1. wischt sich mit ihrem Slip ab und wirft ihn weg. Die 2. nimmt eine Kranzschleife..

Tags drauf treffen sich die Ehemänner. "So geht's nicht weiter. Meine Frau kam besoffen und ohne Höschen heim!", beklagt sich der eine. Darauf der andere: "Das ist nichts. Meine kam auch besoffen heim und zwischen den Arschbacken hatte sie ein Band mit der Aufschrift: 'Wir werden dich nie vergessen,
deine Freunde von der F e u e r w e h r

 
Nach einer wahren Begebenheit ( von Bernhardine aus dem Buch " Gotteskrise " )

Als ich mich - zeitversetzt in die Zukunft - definitiv aus meinem Körper herausbegeben hatte, mühelos mein Zimmerfenster durchquert hatte, über den roten und grauen Dächern schwebte, mich über dem Zoo befand, den Tieren dort unten zugerufen hatte: “Wenn ihr gestorben seid, kommt ihr alle in den Tierhimmel, wo es keine Käfige, keine Zäune, keine künstlichen Befruchtungen, kein Auffressen und kein Aufgefressen-Werden gibt” - ich an Höhe gewonnen und gedacht hatte Luftaufnahmen habe ich schon immer geliebt, den Fluss mit seinen sieben Brücken unter mir sah, -  da wusste ich :
jetzt ist es nicht mehr weit bis nach Hause.
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